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Ransomware

Schadsoftware, die Daten verschlüsselt und Lösegeld fordert; oft nach Phishing oder Credential-Missbrauch.

Was ist Ransomware?

Ransomware ist Schadsoftware, die Daten auf betroffenen Systemen verschlüsselt und von den Opfern Lösegeld (meist in Kryptowährung) fordert, um einen Entschlüsselungsschlüssel zu liefern. Oft werden zusätzlich Daten gestohlen und mit Veröffentlichung gedroht („Double Extortion“). Der Zugang erfolgt häufig über Phishing, Credential Stuffing oder unsichere Remote-Zugänge.

Typische Einstiegspunkte

  • Phishing & Social Engineering: Anhänge oder Links, die die Schadsoftware auslösen.
  • Gestohlene Zugangsdaten: Admin- oder Remote-Zugänge ohne MFA – Credential Stuffing und Passwortwiederverwendung erleichtern den Einstieg.
  • Exponierte Dienste: Ungepatchte oder fehlkonfigurierte Systeme (z. B. RDP, VPN) – Exposure Management und Patch-Management reduzieren die Angriffsfläche.

Schutz und Vorbereitung

  • MFA für Admin- und Remote-Zugänge – bricht viele Einstiege über gestohlene Passwörter.
  • Backups getrennt und gegen Löschung/Verschlüsselung schützen; Wiederherstellung regelmäßig testen.
  • Segmentierung: Netzwerksegmentierung begrenzt die Ausbreitung nach einem Kompromittierungsfall.
  • Incident Response: Klare Incident-Response-Playbooks und Eskalation – Lösegeldzahlung ist aus Sicht von Behörden und Versicherern oft problematisch.

Kurz gesagt

Ransomware verschlüsselt Daten und fordert Lösegeld. Einstieg oft über Phishing oder Credential-Missbrauch. MFA, sichere Backups, Segmentierung und klare Incident-Response reduzieren Risiko und Schaden.

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